Sichere Heizöllagerung

 

Der Begriff Heizöllagerung umfasst die Lagerung und diesbezügliche Handhabung von Heizöl. Dabei sind Anforderungen des jeweiligen Bundeslandes an den Gewässerschutz (geregelt in der Landesverordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen VAwS) und an den Brandschutz (geregelt in der Landes-Feuerungsverordnung FeuV) zu berücksichtigen.

 

Grundsätzlich werden bei der Heizöllagerung die Fälle unterirdische Lagerung und oberirdische Lagerung unterschieden. Für beide Varianten gilt, dass die Lagerbehälter in einem dichten und beständigen Auffangraum ohne Abläufe aufgestellt werden müssen - sofern sie nicht doppelwandig und mit Leckanzeigegerät bzw. Leckageerkennungssystem versehen sind. Außerdem müssen die Lagerbehälter einen Eignungsnachweis (DIN, Bauartzulassung oder Eignungsfeststellung) besitzen.

 

Die Mineralölwirtschaft hat schwefelarmes Heizöl inzwischen flächendeckend in Deutschland eingeführt. Nun hat der Brennstoff eine entscheidende Marke auf dem Weg zum Standard-Brennstoff für Ölheizungen genommen: Im August entfiel mehr als die Hälfte des in Deutschland bestellten Heizöls auf die schwefelarme Sorte.

Wie aus der amtlichen Mineralölstatistik des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervorgeht, lag der Anteil lag bei 53 Prozent - mit steigender Tendenz.

Schwefelarmes Heizöl enthält nur noch maximal 0,005 Prozent Schwefel. Es zeichnet sich durch eine sehr saubere und nahezu rückstandsfreie Verbrennung aus.